Neue Medien - Gefahren, Gefährdungen und staatliche Verantwortung?

 



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Gewaltspiele

Quelle:http://www.os-informer.de/aid,687786/Kinderpornos/Gewaltspiele-im-Internet-werden-kuenftig-zensiert/News/ 
Politik will Seiten mit Kinderpornografie filtern

Kinderpornos/Gewaltspiele im Internet werden künftig zensiert?

Das Bundeskriminalamt soll künftig in Zusammenarbeit mit den Serviceprovidern Webseiten mit Kinderpornografie filtern lassen. Darauf einigte sich die Politik. Jetzt stößt ein CDU Politiker vor und fordert ähnliches für "Gewaltspiele".
Steffi am 19.6.09 21:28


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Gewalt im Internet - Studie Prof Grimm

das meiste, was sich hier finden läßt bezieht sich auf die Frau Grimm:
Zur Info: Prof. Dr. Petra Grimm, Dekanin der Fakultät Electronic Media an der Hochschule der Medien Stuttgart, hat jetzt erstmals vertiefende Befunde zu dem Thema in ihrer Studie "Gewalt im Web 2.0" vorgelegt. Die Hauptergebnisse wurden im Rahmen der Medientage München erstmals diskutiert.
Steffi am 19.6.09 21:20


Gewalt im Internet - Gewaltspiele

Jugend-Studie Quelle:http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/aktuell/1684253_Jugend-Studie-Viel-Gewalt-im-Internet.html

Viel Gewalt im Internet

Hannover. Ob Prügelvideos, Ausschnitte aus Horrorfilmen oder Mitschnitte von Hinrichtungen - die Bandbreite an Gewaltdarstellungen im Internet ist vielfältig und unüberschaubar.

Erstmals hat sich nun eine Studie mit der Frage auseinandergesetzt, wie solche Darstellungen auf Jugendliche wirken. Für ihre Studie "Gewalt im Web 2.0" befragte die Stuttgarter Medienforscherin Petra Grimm 2007 rund 800 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren. Grimm stellte ihre Ergebnisse auf der Jugendmedienschutztagung in Hannover (2. März 2009) vor.
Die Befragung habe ergeben, dass ein Viertel der Jugendlichen schon einmal Gewalt im Internet gesehen hat, sagte Grimm. Problematisch seien vor allem reale und realistische Gewaltdarstellungen, die mehr als 40 Prozent der Jugendlichen gesehen haben. Das könnten Mitschnitte von Schlägereien, Folter oder auch Hinrichtungen sein. Sie seien deshalb gefährlich, weil sie eine größere Wirkung auf Kinder und Jugendliche haben. "Nicht nur auf Jugendliche, selbst unsere Rechercheure brauchen oft psychologische Betreuung - man kann sich das einfach nicht stundenlang ansehen", ergänzte Friedemann Schindler, der Leiter der Internetseite "jugendschutz.net".

Noch gravierender stufte Grimm allerdings die Wirkung von Netzwerken wie StudiVZ oder MySpace ein. Durch die öffentlichen einsehbaren Profile würden die Nutzer angreifbar, sagte Grimm. Dabei handele es sich meist um Beschimpfungen, die auf Webseiten veröffentlicht würden und die das Opfer beleidigen und kränken sollten.

Nach den Ergebnissen der Studie hat rund ein Drittel der Schüler Erfahrungen mit solchen Angriffen. Von den Jugendlichen selbst wird es oft aber gar nicht als Mobbing gesehen. "Für den Außenstehenden wirkt es vielleicht wie Mobbing - ist aber lustig gemeint", sagte der 14-jährige Nils.

Mädchen würden daneben besonders oft auch sexuell belästigt. "Sie werden aufgefordert, vor der Webcam zu strippen oder bekommen eindeutige Angebote", sagt Petra Grimm. Die 17-jährige Lena und die 16-jährige Charlotte haben das schon öfter erlebt. "Angemacht wir man immer blöd", sagte Charlotte, "ich ignoriere es dann einfach." Lena hatte durch eine Internet-Bekanntschaft sogar einmal unerwarteten Besuch: "Da stand plötzlich ein Typ vor der Tür, der mit mir in die Disco wollte, obwohl ich den gar nicht kannte."

Die niedersächsische Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann möchte nun verstärkt die Eltern aktivieren. Über 80 Prozent der Jugendlichen sagten nämlich, dass die Eltern ihren Internet-Konsum nicht oder wenig kontrollieren würden. "Deshalb verstärken wir unsere Aufklärungsarbeit und erhöhen die Medienkompetenz auch von Eltern und pädagogischen Fachkräften", betonte die Politikerin. Das Projekt "Eltern-Medien-Trainer" biete Kurse für Eltern, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. (dpa
Steffi am 19.6.09 21:13


Gefahren neuer Medien II

Gefahren durch neue Medien

Kinder und Jugendliche wachsen heute mit allen Medien auf. Sie gehören zum unverzichtbaren Bestandteil in Schule, Ausbildung und Beruf. Neben den sinnvollen Tätigkeiten können aus der Mediennutzung aber auch Probleme und Gefahren erwachsen. Hier ein kleiner Wegweiser, wo Eltern und Pädagogen Informationen, Handreichungen und Unterstützung finden.

Fernsehen

Fernsehen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. Dabei stoßen sie – teils ungewollt – auf massive Werbung, auf gewalthaltige oder sexualisierte Filme und auf Nachrichtensendungen mit teils grausamen Bildern. Davor sollten sie geschützt werden.

Computer und Internet

Computer und Internet halten Einzug in alle Bereiche des kindlichen und erst recht des jugendlichen Lebens. Gerade im Internet ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten, nicht nur aufgrund gewalthaltiger und pornografischer Inhalte, sondern auch hinsichtlich des Schutzes der persönlichen Daten oder im Hinblick auf Computerschädlinge wie Viren und Würmer, die über das Internet Verbreitung finden. Downloads und Einkäufe sind weitere Felder im Netz, die besondere Aufmerksamkeit aus jugendmedienschützerischer Sicht verdienen.

Handy

Inzwischen gibt es in Deutschland mehr Handys als Bewohner. Nahezu jeder Jugendliche ab 13 Jahren besitzt ein solches Multimediagerät. Neben der Gefahr der Verschuldung durch Klingelton- oder Logoabonnements schrecken in jüngster Zeit vor allem Schlagzeilen über Gewaltvideos auf Schülerhandys ("Snuff-Videos" die Öffentlichkeit auf. Durch die Funktechnologie ist eine Verbreitung solcher Bilder ein Kinderspiel.

Computer- und Konsolenspiele

In Deutschland gibt es schätzungsweise 20 bis 25 Millionen Spieler. Darunter sind auch viele Kinder und Jugendliche, die an der Playstation, am Computer und online in die Spielewelt eintauchen. Wie beim Internet oder beim Handy auch, sind es die gewalthaltigen Spiele und jene, die Suchtverhalten erzeugen können, die die Öffentlichkeit immer wieder beunruhigen.

Wie können Eltern reagieren?

  • Machen Sie sich selbst mit den technischen Geräten und Möglichkeiten vertraut.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern und klären Sie sie über die Gefahren und möglichen Folgen auf.
  • Fragen Sie Ihr Kind, ob es Nachrichten, Fotos oder Videos mit beunruhigenden Inhalten erhalten hat.
  • Treffen Sie mit Ihrem Kind klare Abmachungen über erlaubte und nicht erlaubte Funktionen des Handys.
  • Vereinbaren Sie Regeln für die Internet- und Computernutzung mit Ihren Kindern, die nicht nur den zeitlichen, sondern auch den inhaltlichen Aspekt des Netzes oder der Spiele betrifft.
www.stadt-blaubeuren.de/ceasy/modules/cms/main.php5?cPageId=37&view=publish&item=situation&id=559
Jenni am 19.6.09 20:07


Gefahren neuer Medien

www.ajs-bw.de/media/files/presse/schaber_presse.pdf
Jenni am 19.6.09 20:04


Rechte

Und noch mehr Rechte:

§ 6
Sorgfaltspflicht der Presse Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit, Inhalt und Herkunft zu prüfen. Die Verpflichtung, Druckwerke von strafbarem Inhalt freizuhalten oder Druckwerke strafbaren Inhalts nicht zu verbreiten

§ 7
Begriffsbestimmungen

(1) Druckwerke im Sinne dieses Gesetzes sind alle mittels der Buchdruckerpresse oder eines sonstigen zur Massenherstellung geeigneten Vervielfältigungsverfahrens hergestellten und zur Verbreitung bestimmten Schriften, besprochenen Tonträger, bildlichen Darstellungen mit und ohne Schrift, Bildträger und Musikalien mit Text oder Erläuterungen.

(2) Zu den Druckwerken gehören auch die vervielfältigten Mitteilungen, mit denen Nachrichtenagenturen, Pressekorrespondenzen, Materndienste und ähnliche Unternehmungen die Presse mit Beiträgen in Wort, Bild oder ähnlicher Weise versorgen. Als Druckwerke gelten ferner die von einem presseredaktionellen Hilfsunternehmen gelieferten Mitteilungen ohne Rücksicht auf die technische Form, in der sie geliefert werden.

Persönliche Anforderungen an den verantwortlichen Redakteur

(1) Als verantwortlicher Redakteur darf nicht tätig sein und beschäftigt werden, wer


1. seinen ständigen Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes hat,

2. infolge Richterspruchs die Fähigkeit, öffentliche Ämter zu bekleiden, Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen oder in öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen, nicht besitzt,

3. das 21. Lebensjahr nicht vollendet hat,

4. nicht oder nur beschränkt geschäftsfähig ist,

5. nicht unbeschränkt strafgerichtlich verfolgt werden kann.

(2) Die Vorschriften des Absatzes 1 Nr. 3 und 4 gelten nicht für Druckwerke, die von Jugendlichen für Jugendliche herausgegeben werden.

(3) Von der Voraussetzung des Absatzes 1 Nr. 1 kann das Wissenschaftsministerium im Einvernehmen mit dem Justizministerium in besonderen Fällen auf Antrag Befreiung erteilen

§ 11
Gegendarstellungsanspruch

(1) Der verantwortliche Redakteur und der Verleger eines periodischen Druckwerks sind verpflichtet, eine Gegendarstellung der Person oder Stelle zum Abdruck zu bringen, die durch eine in dem Druckwerk aufgestellte Tatsachenbehauptung betroffen ist. Die Verpflichtung erstreckt sich auf alle Nebenausgaben des Druckwerks, in denen die Tatsachenbehauptung erschienen ist.

so das reicht erstmal, ich guck noch weiter. Wie läufts bei euch?

;-)

Jenni am 19.6.09 19:58


Neue Medien und Rechte

Es gibt inzwischen seit 10 Jahren sogar eine "Neue Medien Akademie" in Bayern. Hier werden Internetjournalisten, www-Contenmanager, Fachkräfte für Rundfunk und Fernsehen ausgebildet.

 

Durch diese Akademie bin ich auch auf ein Paar Rechte gestoßen: Artikel 5 GG: Recht auf Meinungs- und Informaionsfreiheit:

Artikel 5

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.(dejure.org/gesetze/GG/5.html)

Es gibt sogar seperate Landespressegesetze, hier mal ein paar wichtige:

§ 1
Freiheit der Presse

(1) Die Presse ist frei. Sie dient der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

(2) Die Freiheit der Presse unterliegt nur den Beschränkungen, die durch das Grundgesetz unmittelbar und in seinem Rahmen durch dieses Gesetz zugelassen sind.

(3) Sondermaßnahmen jeder Art, die die Pressefreiheit beeinträchtigen, sind verboten.

(4) Berufsorganisationen der Presse mit Zwangsmitgliedschaft und eine mit hoheitlicher Gewalt ausgestattete Standesgerichtsbarkeit der Presse sind unzulässig.

(5) Gesetzen, die für jedermann gelten, ist auch die Presse unterworfen.

§ 3
Öffentliche Aufgabe der Presse

Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.


§ 7
Begriffsbestimmungen
 
Jenni am 19.6.09 19:55


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