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Urheberrechte

Gegenstand:

Das Urheberrecht der Bundesrepublik Deutschland ist im Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) vom 9.9.1965 geregelt. Dieses Gesetz schützt die Urheberrechte an geistigen Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Hierbei ist zu beachten, daß nicht die schöpferische Tätigkeit als solche Gegenstand des Urheberrechts ist, sondern nur das Ergebnis. Diesen Schutz geistiger Schöpfungen bezeichnet man als objektiven Sinn des Urheberrechts. Im subjektiven Sinne räumt es dem Urheber eine Berechtigung an seinem Geisteswerk ein, indem es ihm ein eigentumsähnliches Recht daran gewährt. Es handelt sich hier um ein Immaterialgut, da es geistiger Natur ist. Das Urheberrecht unterscheidet strikt zwischen dem geistigen Werk und einem Werkexemplar (Original oder Kopie).

Das subjektive Urheberrecht ist ein absolutes Recht, d.h. es wirkt gegenüber jedermann. Somit stehen dem Urheber bei Verletzung seiner Rechte Schadenersatzanspruch nach § 823 BGB und Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch analog § 1004 BGB zu. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß der Schöpfer eines geistigen Werkes durch das Urheberrecht ein Monopolrecht an eben diesem Werk hat. Die Rechte des Urhebers sind jedoch nicht unbeschränkt. Die Einschränkungen werden im folgenden näher erläutert.

Grenzen:

Wie jedes subjektive Recht ist auch das Urheberrecht sozial gebunden. Die Verfassung sieht diese Sozialbindung in Art. 14 II GG für alle privaten vermögenswerten Rechte vor, wodurch eine ausschließliche Privatnützigkeit des Eigentums vermieden, und dieses in bestimmtem Maße der Allgemeinheit nutzbar gemacht werden soll. Deutlich wird dies beispielsweise in der zeitlichen Begrenzung des Urheberrechts auf 70 Jahre nach dem Ableben des Urhebers.

(Quelle: http://user.cs.tu-berlin.de/~uzadow/recht/urheber.html)

19.6.09 23:43
 


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